DHB nominiert Alina Czaja
Unsere Alina wurde für den U15-Lehrgang des Deutschen Handballbundes nominiert! Vom 1. bis 4. April wird sie in Warendorf gemeinsam mit den besten Talenten ihres Jahrgangs aus ganz Deutschland trainieren und ihr Können zeigen.
Während des Lehrgangs stehen athletische Tests, intensive Trainingseinheiten und der sportliche Vergleich mit den besten Spielerinnen ihres Alters auf dem Programm – eine großartige Chance für ihre weitere sportliche und persönliche Entwicklung.
Der gesamte Verein ist unheimlich stolz auf dich, Alina, und wünscht dir für den Lehrgang viel Erfolg, tolle Erfahrungen und ganz viel Spaß!
Mach weiter so – wir drücken dir alle die Daume
Alles aus Liebe
Kirchhof muss ohne Sauerwald und Martin planen – Adam geht ebenfalls
Kirchhof – Für viele Sportler ist die eigene Mannschaft wie eine zweite Familie. Eine Herzensangelegenheit, dem vieles untergeordnet wird. Bei Handball-Zweitligist SG 09 Kirchhof tragen seit Jahrzehnten einige dieser leidenschaftlichen Menschen den Namen Horn oder Denk. Auch Marie Sauerwald ist ein Paradebeispiel für den Weg der Löwinnen. Diesen wird die Kapitänin nach dieser Saison jedoch verlassen. Ebenso wie Charlotta Martin und Fiona Adam.
„Sport ist nicht immer alles, daher haben wir in solchen Fällen volles Verständnis, auch wenn es natürlich sportlich und menschlich große Verluste sind“, erklärt SG-Coach Christian Denk, der somit in der kommenden Spielzeit nach Gabriela Vrabie (wegen des Wechsels von MT-Profi Amine Darmoul als ihrem Freund nach Stuttgart) mit Sauerwald und Martin auf drei Spielerinnen verzichten muss, die ihre private Zukunft mit dem jeweiligen Partner planen.
Im Falle der Linksaußen heißt der Grund Julian Fuchs. Der 25-Jährige zählt zu einer ganzen Reihe an erstklassig bei den MT Talents ausgebildeten Handballern, auf die Nachbar Melsungen im Männerbereich nicht ernsthaft in der Bundesliga setzte. Inzwischen aber ist der 25-Jährige in der 1. Liga angekommen und mit einem Vertrag bis 2029 beim Bergischen HC ausgestattet. In der Region Solingen und Wuppertal sucht Sauerwald daher nun nach einem neuen Verein. Was ihr ein Leichtes sein dürfte, weil sie nicht nur in der Deckung über Qualitäten verfügt, sondern vor allem beim Abschluss mit Traumtoren aus schier unmöglichen Winkeln eine deutliche Weiterentwicklung zu bieten hat.
„Nach drei Jahren Fernbeziehung freue ich mich auf etwas Neues, auch wenn ich in Melsungen und bei Kirchhof ansonsten alles habe. Es ist mir eine riesige Ehre, dass ich Kapitänin meiner Mannschaft sein darf“, erklärt die 22-Jährige, die von den Minis an in jeder Mannschaft der SG 09 gespielt hat, die es gibt. Da sie ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei B. Braun im Sommer abschließen wird, sei nach dieser Saison der perfekte Zeitpunkt für einen Neuanfang.
Nicht minder emotional wird der geplante Wechsel für Torfrau Martin. „Kirchhof war der krasseste Step bislang. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden und bin dankbar für diese Chance, weil Christian beim Probetraining damals etwas in mir gesehen hat“, erklärt die 20-Jährige. Martin war 2024 mit dem Abi in der Tasche und zwei Koffern im Zug aus Berlin gewechselt. Um sich auf Anhieb im Tor zu profilieren und ihren Anteil am überraschenden Aufstieg unter Coach Sascha Heiligenstadt zu haben. In dieser Spielzeit bildet sie mit Lena Schmid ein harmonierendes Duo, in dem sie die Nummer zwei ist und zudem weiterhin im Juniorteam der Löwinnen verlässlich pariert.
Die Zukunft der 20-Jährigen wird ab Sommer in Hamburg stattfinden. „Meiner Traumstadt“, wie sie betont. Mit ihrem Traummann, denn aus ihrem Verlobten wird ab Samstag ihr Ehemann. Eine Hochzeit am spielfreien Wochenende. Florian Börner ist ihr Auserwählter, der als Schiedsrichter dem DHB-Perspektivkader angehört und den es beruflich in die Hansestadt verschlagen hat. „Bis zum Saisonende werde ich weiter Vollgas geben, damit meine Kirchhof-Mädels weiterhin 2. Liga spielen können“, betont Martin, die in Hamburg ein duales Studium aufnehmen möchte und sich noch nicht entschieden hat, wie es mit Handball weitergehen soll.
Konkretere Pläne verfolgt da Fiona Adam. „Ich konnte mich in Kirchhof leider wenig weiterentwickeln, auch aufgrund der sehr wenigen Spielzeit. Ich habe aber eine sehr tolle Zeit hier, denn wir haben einen tollen Zusammenhalt, daher habe ich mich immer sehr wohlgefühlt“, erklärt die 21-Jährige, die ihre Option gezogen hat, dass ihr Vertrag im Sommer bei den Löwinnen endet. Weiter Handball spielen werde sie definitiv, lässt aber ihr Ziel noch offen. Die Linkshänderin war 2025 von der HSG Bad Wildungen gekommen, reifte zuvor seit 2015 beim HSV Solingen-Gräfrath, Bergischen HC und BV Borussia Dortmund. Kirchhof ist folglich auf der Suche nach drei Nachfolgerinnen. Am liebsten nach Handballerinnen, die langfristig eine sportliche Heimat suchen.
Quelle: HNA vom 11.03.2026
Fotos: Artur Schöneburg















