02.06.2021
Sebastian Schmidt
SG 09 Kirchhof
02.06.2021
Sebastian Schmidt
HANDBALL - Oberliga und Landesliga sollen Ende Oktober wieder starten
Neuer Modus, neue Reize
Schwalm-Eder – Hoffnung für Hessens Handballer: Am letzten Oktober-Wochenende soll es in den heimischen Hallen wieder rundgehen. In Abstimmung mit den Vereinen hat der Hessische Handball-Verband (HHV) über den „Arbeitskreis Spieltechnik“ ein Konzept erarbeitet, wie es in den Ober- und Landesligen weitergehen kann.
Der späte Zeitpunkt des Saisonstarts sorgte bei den Vereinsvertretern zunächst für Verwunderung. Die Gründe liegen jedoch auf der Hand. Die meisten Klubs dürfen seit sieben Monaten kein Mannschaftstraining anbieten. „Wir müssen präventiv viel machen, um Verletzungen zu vermeiden. Ansonsten ist es zu gefährlich, weil viele wie wir nur Stabi-Übungen und Läufe machen durften“, sagt Böddigers Trainerin Rocsana Negovan.
Viele Klubs haben seit dem 7. oder 8. März 2020 kein Pflichtspiel bestritten. Das ist schon fast 15 Monate her. Seinerzeit gewann Oberligist MT Melsungen II mit 36:31 gegen den TuS Dotzheim, entschied die SG 09 Kirchhof II das Derby beim TSV Eintracht Böddiger mit 25:22 für sich und verpasste eine Klasse tiefer der TSV Wollrode in seinem ersten Landesliga-Spiel bei den Männern beim 21:21 in Baunatal einen Coup.
Um flexibler zu sein und den Vereinen zunächst weite Fahrten zu ersparen, würden die Klassenleiter Kathrin Goetzki (Frauen) und Manfred Leber (Männer) die Ligen nach regionalen Gesichtspunkten in jeweils zwei Staffeln einteilen. Das Präsidium des HHV um den neuen Geschäftsführer Andreas Hannappel tagt dazu heute. Somit könnten die Staffeln in Kürze gebildet und die Spielpläne noch im Juni veröffentlicht werden.
Aus Ligen mit mehr als zehn Teams werden somit Staffeln mit sechs bis acht Mannschaften, die sich jeweils in Hin- und Rückspielen messen. Die besten drei davon sollen ab dem 5. März 2022 in einer Runde mit den besten drei der anderen Staffel um den Aufstieg spielen. Die restlichen Teams würden in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpfen.
„Mit zwei Staffeln zu spielen, sorgt für einen neuen Reiz. Dadurch wird die Spannung in der Saison länger hoch gehalten“, erklärt Melsungens Coach Georgi Sviridenko, der mit seinem Team den Aufstieg anstrebt. Und froh ist, dass er zur Vorbereitung genügend Zeit bekommt, die mit den vielen Talenten aus der eigenen Bundesliga-A-Jugend stark verjüngte Mannschaft zu formen.
Weitere Aspekte, die für einen derart späten Saisonstart sprechen, sind zum einen die – allerdings nicht verpflichtende – Umstellung auf Harz, die alle heimischen Oberligisten planen. Und zum anderen die Hoffnung darauf, dann wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Auch die Bezirke sollen demnach erst Ende Oktober starten. „Da viele ein gutes Jahr nichts gemacht haben, fangen wir von vorne an. Da viele Hallen gesperrt waren oder noch sind, ist es nur fair, wenn alle die gleichen Bedingungen haben“, sagt Kirchhofs Trainer Martin Denk.
Wir gratulieren unserer Linksaußen zum
18.Geburtstag.
Alles Gute und viel Glück
Dein Juniorteam
01.02.2021
Marcel Glaser
HANDBALL-OBERLIGA - Rocsana Negovan bleibt bei Böddiger-
Elisa Führ geht wieder nach Oldenburg
Schwalm-Eder – Seit vergangener Woche herrscht bei den hessischen Handball-Oberliga-Teams Klarheit: Die Saison 2020/21 wird annulliert. Allerdings wird es eine Aufstiegsrunde zur 3. Liga geben. Die SG 09 Kirchhof II will eine mögliche Teilnahme, über die bis Ende März entschieden sein muss, noch diskutieren. Daneben feilt das Juniorteam, ebenso wie die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar und der TSV Eintracht Böddiger, am Kader für die kommende Saison.
Frischer Wind weht in der Domstadt, wo künftig eine neue Übungsleiterin den Ton angeben wird. Für Melina Horn, die sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzieht, kommt Susanne Bachmann. Die Ex-Bundesliga-Spielerin ist in Fritzlar keine Unbekannte. Von 2011 bis 2014 trainierte sie das Drittliga-Team der Germania. Im Frühjahr 2013 hatte sie nach dem Rücktritt von Miora Cipaian in Personalunion auch die SVG-Reserve übernommen – und prompt in die Landesliga geführt.
Die frühere Torhüterin ist mit der Mannschaft bestens vertraut. In der Pandemie hatten die Spielerinnen jede Woche einen Laufplan sowie zusätzlich zwei Einheiten Krafttraining per Online-Videokonferenz zu absolvieren. „Das lief richtig gut“, lobt Bachmann ihr Team, das in der kommenden Saison auf den aktuellen Stamm bauen kann.
Auch das SG-Juniorteam hat sich in den vergangenen Monaten mit Online-Trainingseinheiten fit gehalten. „Das kann echtes Handballtraining nicht ersetzen“, meint allerdings Kapitänin Kirsten Bänfer. Immerhin: Bänfer und ihren Mitspielerinnen wie Katharina Koltschenko, Marie Sauerwald oder Deborah Spatz bot sich die Möglichkeit, regelmäßig am Training der Zweitliga-Mannschaft teilzunehmen. Eine Chance, die vor allem Spatz mit guten Leistungen in der 2. Bundesliga zurückgezahlt hat. Und dafür nun mit einem Vertrag belohnt wurde (wir berichteten).
Offen ist die Zukunft von Trainer Martin Denk. „Wir haben noch keine Gespräche geführt“, sagt der 35-Jährige, der im Dezember das Zweitliga-Team von Gernot Weiss übernahm. Eine klare Präferenz ist allerdings erkennbar: „Jeder weiß, dass mein Herz für das Juniorteam schlägt.“
Die Mannschaft bleibt weitgehend zusammen. Zudem hat die pandemiebedingte Zwangspause den Vorteil, dass langfristige Ausfälle zurückkehren. So stehen die beiden Torhüterinnen Lisa-Marie Rehbein und Alica Schmincke nach überstandenem Kreuzbandriss ebenso wieder zur Verfügung wie Sandra Debus (Schwangerschaft). Allein Elisa Führ (beruflich zurück nach Oldenburg) wird die SG verlassen.
Beim Oberliga-Urgestein Eintracht Böddiger werden Rocsana Negovan und Katja Frommann das Team auch in der kommenden Saison betreuen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut und hat auch in der Pandemie nicht gelitten“, erklärt TSV-Trainerin Negovan.
Ob die Eintracht, die sich vergangene Spielzeit nur durch den Corona bedingten Saisonabbruch den Klassenerhalt sichern konnte, auch in der kommenden Spielzeit in Hessens höchster Spielklasse an den Start geht, ist noch nicht entschieden: „Wir werden uns mit der Mannschaft zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, ob wir in der Oberliga bleiben wollen.
Hessischer Handball-Verband e.V.
Aufgrund der gestrigen Entscheidung der Bundes- und Landesregierungen den Lockdown bis zum 10.Januar 2021 zu verlängern, hat das Präsidium des Hessischen Handball-Verbands heute beschlossen die Aussetzung des Spielbetriebs im Verbandsgebiet bis einschl. 31.Januar 2021 zu verlängern.
Über evtl. weitergehende Maßnahmen wird spätestens Anfang Januar 2021 entschiede
Weiterhin gültig bleibt der Beschluss, dass der Spielbetrieb erst dann wieder aufgenommen werden kann, wenn vorher ein mindestens dreiwöchiger Trainingsbetrieb unter Wettkampfbedingungen stattfinden konnte.
Für das Präsidium
Gunter Eckart, Präsidentn.
Am Dienstag wurde Lisa-Marie Rehbein am Kreuzband operiert. HEUTE morgen wird unsere # 94 entlassen. Lange müssen wir nun auf ihren Einsatz verzichten. UNSERE Torfrau aus dem Juniorteam ist in dieser Zeit in guten Händen von unserem Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch und seinem Team.
04.06.2020
von Harald Triller
30.03.2020
Ralf Ohm
Im Blickpunkt: Meriam Grün & Emilia Damm